21.01.2009 15:45 Uhr, geschrieben von Il Signore!

Die Bezeichnung dieser
Herrenschuhe geht auf die Fußbekleidung der Mönche zurück. Der Schnallenverschluß, welcher quer über den Schuh verläuft, gibt diesen
Herrenschuhen ihren Namen. Die wesentlichen Vorteile dieser Herrenschuhe bestehen im festen Sitz, dem bequemen An- und Ausziehen und dass keine Schnürsenkel(meistens im unpassendsten Augenblick) reißen können. Als Nachteil kann gewertet werden, dass sich der Hosensaum eventuell in der Schnalle verfangen kann. Deshalb kommt ein
Monkstrap nur bei schmalen Hosenbeinen richtig zur Geltung. Für alle, welchen eine Schnalle nicht genügt, gibt es auch
Double Monkstrap.
11.01.2009 13:53 Uhr, geschrieben von Il Signore!
Der Mann, das unbekannte Wesen. Zu dieser Feststellung komme ich immer wieder, wenn ich die Herren beim samstäglichen Ritual der Wagenpflege beobachte. Es ist für mich absolut faszinierend zu beobachten, mit welcher Hingabe und Sorgfalt das Stück Blech gehegt und gepflegt wird. Am gestrigen Samstag war es dann mal wieder soweit. An einer großen Tankstelle in Landshut herrschte bei herrlichem Sonnenschein und blauen Himmel an der Waschstraße und den Staubsaugerplätzen Hochbetrieb. Beim Betrachten des Schuhwerks der Männer offenbarte sich genau das Gegenteil, viele der
Herrenschuhe hatten schon lange keine Pflege mehr erfahren. Daraufhin beschloss ich, die Männer einmal zu befragen, was denn der Grund für die Vernachlässigung des Schuhwerks sei. Von 10 befragten Männern antworteten drei, dass sie es nicht für wichtig ansehen, die Schuhe zu pflegen und die restlichen 7 begründeten dies damit, nicht zu wissen, wie MANN seine
Herrenschuhe richtig pflegt. Nun, für die erste Gruppe können wir nichts tun, aber die zweite Gruppe sollte sich vielleicht mal unsere Hinweise zur
Pflege von Herrenschuhen durchlesen.
Ich habe mich dann mit dem Pächter der Tankstelle unterhalten und wir werden im Frühjahr einen
Saubermanntag veranstalten, bei dem wir mit einem Schuhputzer vor Ort sind, und die Schuhe der Männer kostenlos reinigen werden.
06.01.2009 18:12 Uhr, geschrieben von Il Signore!

Wir haben eine Anfrage erhalten, was denn ein "Spectator" sei. Bei
Spectators handelt es sich um
zweifarbige Herrenschuhe , auch als "two-tone" Schuhe bezeichnet. Der erste Spectator soll im späten 19. Jahrhundert als Cricket Schuh das Licht der Welt erblickt haben. Die bis heute dominanteste Farbkombination ist schwarz/weiss, gefolgt von braun/weiss. Die Blütezeit hatten diese
Herrenschuhe in den dreißiger und vierziger Jahren und erleben in den letzten Jahren eine Renaissance. Bei einem
Spectator handelt es sich um keinen formellen Schuh, das Tragen eines solchen
zweifarbigen Herrenschuhs beschränkt sich demnach auf den Freizeitbereich. In der "freien Wildbahn" begegnet man diesen
Herrenschuhen eher selten, da das Tragen schon etwas an Mut von den Männern verlangt. Aber eine Augenweide sind diese Schuhe und (meistens) deren Träger allemal.
03.01.2009 12:47 Uhr, geschrieben von Il Signore!
Woran erkennt man eigentlich einen guten
Herrenschuh? Nun, diese Frage ist recht einfach zu beantworten. Gute Herrenschuhe erkennt man an der Qualität des verwendeten Leders (damit ist natürlich nur echtes Leder gemeint) und an der Art der Verarbeitung. Die höchste Qualität stellen die Maßschuhe dar, in Anbetracht der hohen Kosten, sind diese aber nur für sehr wenige Herren erschwinglich. Danach kommen die
rahmengenähten Herrenschuhe , auch als
goodyear welted bezeichnet, gefolgt von den
durchgenähten Herrenschuhen , auch als
blake welted bezeichnet. Die Anschaffung von hochwertigen Schuhwerk stellt eine sinnvolle Investition dar.