Pennyloafer

Bereits 1910 wurde der erste Pennyloafer in Amerika entwickelt. Dieser Herren Halbschuh bekam seine Bekanntheit jedoch erst um 1930, nachdem eine Firma den Pennyloafer in den Universitäten vermarktet hat. Dank seines eleganten Schnittes ist dieser Herrenschuh so bequem, dass er den ganzen Tag problemlos und ohne schmerzende Füße getragen werden kann. Wahrscheinlich kam der Pennyloafer deshalb bei den Studenten so gut an. Vielleicht aber auch aufgrund seines leichten Ein- und Ausstiegs, oder besonders, weil er den Stil der Person hervorhob, die diesen Herrenschuh trug.

Sein Name "Pennyloafer" wurde, der Überlieferung nach, übrigens ebenfalls durch die Studenten geprägt. Diese sollen sich als Glücksbringer in den Schlitz des Stegs einen Glückspenny gesteckt haben, wenn Klausuren anstanden. Der Pennyloafer ist eine Weiterentwicklung des Mokassins. Er besitzt eine Laufsohle - meistens aus strapazierfähigem Rindsleder - und einen Absatz. Ein leichtes Hinein schlüpfen ermöglicht der recht weite Ausschnitt. Über dem Spann verläuft meist ein Querriegel.  Aufgrund der zeitlosen Erscheinung lässt sich der  Pennyloafer zu nahezu jedem Anlass gut kombinieren.

Pennyloafer - Herrenschuhe, welche Glück bringen (sollen)

Bei einem Geschäftstermin ist man mit diesem, umgangssprachlich auch "Slipper" genannten Schuh, genauso ansprechend gekleidet, wie in der Freizeit zu, Jeans. Im Sommer ist der Pennyloafer aufgrund seiner Leichtigkeit und der hervorragenden Verarbeitung auch ohne Socken äußerst angenehm zu tragen. Varianten des Pennyloafer sind der Tasselloafer, der Zugloafer und der Laschenslipper. Beim Tasselloafer enden die Ziersenkel am Vorderfuß in Tasseln, die zuvor um den Einstieg getunnelt verlaufen sind.

Der Zugloafer hingegen zeichnet sich durch zwei seitlich angebrachte Gummibandeinsätze, die das Einsteigen noch vereinfachen sollen, aus. Dabei wird der Oberschuh komplett aus feinstem Kalbleder hergestellt. Die Sohlen und der Absatz hingegen bestehen aus grubengegerbten Rindsleder, wodurch diese besonders widerstandsfähig werden. So entstehen Herrenschuhe, die den eigenen, ganz persönlichen Stil unterzeichnen.